Ständiges Sparen - das bringt nichts. Nichts vergeuden - das ist der Schlüssel.

Die Energiewende beginnt in den eigenen vier Wänden. Das gilt gleichermaßen für Unternehmen und private Haushalte.

Nicht allein die steigenden Energiepreise sollten Motivator sein, sondern das Bewußtsein, dass wir es uns auf Dauer nicht leisten können, Energie zu vergeuden. Insbesondere dann, wenn wir dafür fossile Energieträger verbrennen oder auf die Atomenergie setzen.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie sie Einsparpotentiale erkennen und diese in Ihrem Alltag einbauen können.

Energiesparpotentiale in Unternehmen

IT-Geräte und andere Technologien

Die Informationstechnologien spielen in den Unternehmen zunehmend eine stärkere Rolle. Mit steigenden Prozessen steigt auch der Stromverbrauch. Beim Kauf von IT-Geräten oder sonstigen elektrischen Geräten ist es daher elementar wichtig, konsequent auf die Energieeffizienz der Geräte zu achten. Der Verbrauch kann somit in vielen Fällen bereits um 50% reduziert werden.

Ebenso ist weiterhin empfehlenswert, mögliche Überkapazitäten zu identifizieren und daraufhin bedarfsgerecht anzupassen. Server-Räume sind kühl zu halten und benötigen intelligente Kühltechnologien.

Gewohnheiten bei Mitarbeiten ändern durch Schulungen im energieeffizienten Verbrauchsverhalten ist ebenso unabdingbar. Viele Mitarbeiter lassen ihre Rechner und Drucker nach Arbeitsende an. Allein der Stand-by-Modus vieler Elektrogeräte führt in Haushalten und Büros insgesamt zu Kosten, die zwischen 5 und 6 Milliarden Euro liegen. Kosten, die sich sehr leicht vermeiden ließen, würde man die Gräte einfach abends komplett abschalten. Zur Umsetzung genügt ein Schalter bzw. eine Steckdosenleiste, die sich komplett abschalten lässt. So können dann auch gleich mehrere Geräte – wie beispielsweise alle an einem Arbeitsplatz – auf einmal abgeschaltet werden.

Beleuchtung

Obwohl der Anteil der Kosten für Beleuchtung in Unternehmen nur etwa 5% an den gesamten Stromkosten ausmacht, sind die Energiesparpotentiale in diesem Bereich signifikant.

Durch den Einsatz von modernen und hocheffizienten LED-Technologien soll nicht nur ein herkömmliches Leuchtmittel oder veraltete Beleuchtungssysteme ersetzt werden. Vielmehr geht es darum, das komplette Leuchtkonzept zu überdenken und zu modernisieren. Ziel ist dabei, das vorhandene Tageslicht optimal zu nutzen, Leuchten einzusetzen, die das Licht optimal lenken und somit eine bestmögliche Lichtausbeute ermöglichen. Durch den Einsatz von Technologien zur Lichtsteuerung oder durch Bewegungsmelder kann das Tageslicht effizient ausgenutzt werden, künstliches Licht wird dann nur zugeschaltet, wenn es erforderlich ist.

Umrüstung auf LED mit SOLwest

Gebäude, Immobilie

Der Kostenpunkt für Heizung ist in den meisten Unternehmen auf der Energierechnung sehr hoch angesiedelt. Dies ist unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Bürogebäude, eine gewerbliche Immobilie oder einer industriellen Produktionsstätte handelt. Entscheidend ist vordergründig deren Energieeffizienz. Energiesparpotentiale in diesem Bereich sind in einer modernen Heizungstechnologie begründet, die Wärme intelligent erzeugt und verteilt. Wärmeverluste zu vermeiden sind oberstes Ziel.

Die Regeln für das Heizen und Lüften, gelten sowohl für die privaten Räumlichkeiten als auch natürlich im Büro. Das Fenster sollte nicht den ganzen Tag auf Kipp stehen. Empfehlenswert ist, mehrmals täglich eine Stoßlüftung durchzuführen. Für den kompletten Luftaustausch genügen oftmals schon 5 Minuten. Der Raum selbst kühlt dabei nicht aus und die Heizkosten sinken. Allein durch energiebewusstes Verhalten der Mitarbeiter lassen sich laut TÜV Rheinland die Energiekosten oftmals bereits um bis zu 10 Prozent senken.

Weitere Maßnahmen, die Energie einsparen könnten wären beispielsweise bei Altbauten die Modernisierung der Fassaden der Gebäude durch hocheffiziente Wärmedämmung und bei Neubauten die optimale Ausrüstung der Fassaden und Hauptwände. Ebenso zu beachten ist der Sonnenschutz der Immobilie, um die Überhitzung der Innenräume zu verhindern und somit keine hohen Kosten für die Kühlung zu verursachen.

Lüftung

Lüftungssysteme sind in Bürogebäude, Gewerbeimmobilien und Produktionsstätten inzwischen die Regel. In diesem Bereich liegen erhebliche Einsparungsmöglichkeiten, insbesondere dann, wenn die Lüftungsanlage veraltet sind. Die Modernisierung rechnet sich schnell.

Aber auch wenn eine Modernisierung in die Zukunft vertagt ist, kann die Energieeffizienz durch andere Maßnahmen gesteigert werden: durch die Reinigung der Lüftungsanlagen beispielsweise.

Pumpen, Prozesswärme

Auf Pumpsysteme entfallen circa 12% der Jahresstromkosten für die Industrie. Erfahrungswerte können nachweisen, dass sich Modernisierungsinvestitionen und damit die energieeffizente Gestaltung dieser Technologien in der Regel lohnenswert und rentabel sind.

Fast alle Produktionsunternehmen benötigen Prozesswärme in Brennöfen, Trocknungsanlagen, Dampferzeugung etc. Die Kosten für Prozesswärme machen fast 2/3 der Gesamtenergiekosten für die Industrie. Energiesparpotentiale liegen auch hier auf der Hand.

Sonstige Maßnahmen zu Energieeinsparung

Energieberatung nutzen

Das Einsparpotenzial gerade im produzierenden Bereich ist oft erheblich, indem man z.B. einzelne Produktionsprozesse anpasst oder zusammenlegt. Weitere große Sparpotenziale liegen im Bereich Heizung oder Wärmeerzeugung. Hier können unabhängige Energieberater die Ausgangslage aufnehmen und verschiedene Lösungen erarbeiten. Die Kosten für eine unabhängige Beratung haben sich meist in wenigen Monaten rentiert.

Preise vergleichen

Spezielle Stromtarife für Gewerbekunden sind oftmals preiswerter, als Haushaltsstromtarife. Ein Vergleich lohnt sich.

Fördermittel nutzen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben zusätzlich die Möglichkeit, sich Energiesparmaßnahmen staatlich fördern zu lassen. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können entsprechende Förderprogramme beantragt werden. Als KMU gelten Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von weniger 43 Millionen Euro oder einem Umsatz von maximal 50 Millionen Euro pro Jahr.

Fazit: Die günstigste Energie ist die, die man gar nicht erst verbraucht.

Fast jedes Unternehmen hat noch Möglichkeiten zur Erhöhung der Energieeffizienz , damit zur Energieeinsparung und zur signifikanten Senkung der Energiekosten. Laut Quellen der Deutschen Energie-Agentur haben mittelständische Betriebe in Deutschland etwa 900 Millionen Euro Einsparpotentiale. Die oben angeführten Informationen wurden auch größenteils von der DENA zusammengetragen.

Als spezialisiertes Fachunternehmen für Photovoltaik und LED-Lichtkonzepte können wir Ihnen aufzeigen, welche Potentiale zum effizienten und nachhaltigen Energieverhalten Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Haushalt haben. Sprechen Sie uns an und informieren Sie sich.

Wo liegen unsere Energiesparpotentiale?