Häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zu Photovoltaik.

Für Sie zusammengestellt.

Die nachfolgenden Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Themenbereichen Solarstrom, Solaranlagen, Photovotaik, Solarmodule etc. sollen Ihnen dabei helfen, im Vorfeld Informationen zu erlangen.

Individuelle oder detaillierte Fragen beantworten wir Ihnen gerne auf Anfrage.

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Kurz und bündig informiert.

Was ist Solarenergie?

In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei (Kernfusion), die als Licht und Wärme zur Verfügung steht. Ohne diese Energie könnte kein Leben auf der Erde existieren. Die Sonne strahlt stündlich mehr Solarenergie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.

Was ist Solarstrom?

Solarstrom nennt man den Strom, der durch den photovoltaischen Effekt in Solarzellen erzeugt wird. Der Fachbegriff Photovoltaik (griechisch: Photo = Licht und Volt = Maßeinheit für elektrische Spannung) steht für die Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie direkt in elektrischen Gleichstrom umgewandelt wird.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.

Was bedeutet kWp?

KWp ist die Abkürzung für Kilowatt peak (Spitzenleistung) und beschreibt die Nennleistung der Module einer Photovoltaik-Anlage unter optimalen Testbedingungen. In der Regel benötigt man 8 m² Modulfläche zur Erzeugung von 1 kWp Strom.

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Wie ist eine Solarzelle aufgebaut?

Bei Solarzellen handelt es sich üblicherweise um dünne Scheiben aus Silizium. Durch gezielte Verunreinigung des reinen Siliziums mit Fremdatomen erhält man eine negativ leitende Schicht und eine positiv leitende Schicht. In der Übergangszone zwischen den beiden Schichten entsteht ein elektrisches Feld. Auf der Oberseite der Solarzelle befinden sich fingerförmige Frontkontakte, der Rückseitenkontakt dagegen besteht aus einer durchgehenden Metallfläche.

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Wie entsteht in einer Solarzelle aus Sonnenlicht Strom?

Fällt Licht auf die Solarzelle, werden im Silizium Elektronen und Löcher (sog. Defektelektronen) erzeugt und durch das elektrische Feld getrennt. Die Elektronen werden dem Minuspol und die Defektelektronen dem Pluspol zugeführt. Verbindet man die Kontakte über einen elektrischen Verbraucher, wie z.B. eine Glühlampe, so wandern die Elektronen über den äußeren Stromkreis zum Pluspol zurück - es fließt elektrischer Gleichstrom.

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Wird für den Bau einer Photovoltaikanlage eine Baugenehmigung benötigt?

Die Mehrheit aller Solarstrom-Anlagen ist in der Regel nicht genehmigungspflichtig. Dies ist jedoch im Einzelfall zu prüfen. Um sicher zu gehen, empfiehlt sich vor der Installation der Solarstrom-Anlage Kontakt mit der zuständigen Behörde aufzunehmen, insbesondere im Falle von denkmalgeschützten Gebäuden oder gewerblich betriebenen Außenanlagen mit weniger als 50% Eigenverbrauch.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.

Woraus besteht eine Photovoltaikanlage?

Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem eine bestimmte Anzahl Solarzellen elektrisch verschaltet sind. Mehrere Module werden zum Generator verbunden. Der von den Solarzellen produzierte Gleichstrom wird über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Dieses Gerät wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten PV-Anlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

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Wie funktioniert eine Photovoltaik-Anlage?

Eine Photovoltaik-Anlage, auch PV-Anlage oder Solaranlage genannt, wandelt Sonnenenergie in elektrische Energie um. Einzelne, zu Modulen verschaltete Solarzellen erzeugen dabei einen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Durch den stetigen technischen Fortschritt werden in beiden Fällen die benötigten Solarzellen bzw. Solarkollektoren bei abnehmender Größe immer effektiver.

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Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solartermie?

Die Solartechnik befasst sich mit der Energiegewinnung aus der Sonne. Grundsätzlich wird dabei zwischen zwei Verfahren unterschieden: der Photovoltaik und der Solarthermie. Bei der Solarthermie wandeln Kollektoren die Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärme um. Sie wird in der Regel über Wärmetauscher für die Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom.

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Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?

Die Höhe des erzeugten Solarstroms hängt vom Standort, der Dachneigung und der verwendeten Solarmodule ab. Eine Photovoltaik-Anlage in Deutschland erzeugt im Schnitt je Kilowatt Peak rund 1000 Kilowattstunden Strom. In Süddeutschland liegt der Stromertrag häufig etwas höher ist als in Norddeutschland. Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden ein Energieertrag von 800 bis 1.000 kWh pro kWp installierter Anlagenleistung und Jahr.

Grundsätzlich können PV-Anlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Photovoltaik Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser, Dachaufbauten u.ä. sollten allerdings vermieden werden.

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Muss der produzierte Strom ins Netz eingespeist werden oder kann man ihn selbst verbrauchen?

Der produzierte Solarstrom kann sowohl selbst verbraucht als auch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ausschlaggebend hierfür ist unter anderem die Höhe des eigenen Stromverbrauchs. Bei einem hohen Stromverbrauch ist es sinnvoll einen Teil des erzeugten Stroms selbst zu nutzen.

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Produziert eine Photovoltaikanlage auch nachts Strom?

Da eine Photovoltaik-Anlage bei Sonneneinstrahlung Strom produziert und diese nachts nicht scheint, werden nachts auch keine Erträge erzielt und kein Strom eingespeist.

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Welche Lebensdauer besitzt eine Photovoltaik-Anlage?

Die meisten Hersteller geben 20-25 Jahre Garantie auf die Leistungsfähigkeit der PV-Module, dies kann je nach Hersteller variieren. Man geht davon aus, dass eine regelmäßig gewartete Anlage weitaus länger, zum Teil bis zu 35 Jahre alt werden kann.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.

Wie kann ich die Lebensdauer und den Ertrag meiner PV-Anlage erhöhen?

Durch regelmäßige PV-Anlagen-Reinigung und Wartung spätestens alle 2 Jahre.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.

Welche Arten der Montage gibt es?

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einer Aufdachmontage und einer Indachmontage.

Bei der Aufdachmontage werden die PV-Module oberhalb der vorhandenen Dacheindeckung auf Montagestellen befestigt. Montage auf Schrägdächern: Hier werden die Module parallel zur Dachfläche, mit geringem Abstand zur Dachfläche montiert, so das sich kaum Windangriffsfläche bietet. Montage auf Flachdächern: Die Module werden Module über ein Montagesystem schräg aufgestellt, so dass sie die optimale Südausrichtung erhalten. Gleichzeitig ist mit der Schrägaufstellung der Module der Reinigungseffekt und eine ausreichende Belüftung gesichert.

Bei der Indachmontage (Solardachziegel, Solar-Roof-Systeme) werden die Photovoltaik-Module direkt in das Dach integriert. Solardachziegel ersetzen die Dachziegel und werden auf der Unterseite durch Steckverbindungen zu größeren Einheiten zusammengeschlossen. Solar-Roof-Systeme stehen für die komplette Abdeckung der Dachfläche mit Modulen („Energiedächer“).

Die Indachmontage ist zwar unter ästhetischen Gesichtspunkten ansprechend, hat jedoch den Nachteil der schlechteren Hinterlüftung, was zu einem verminderten Stromertrag führen kann. Denn: je kühler die Module, desto höher der Wirkungsgrad.

Insbesondere bei Nachrüstung einer PV-Anlage auf bestehenden Gebäuden ist eine Aufdachmontage kostengünstiger als eine Indachmontage, da sie weniger aufwändig ist.

Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2017 von Redaktion.